Profil: Veröffentlichungen
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Der Hamburger Ausgabe Herbst 2009
Objekt S. 46/47 Löwenburg
Architekturstadtplan Hamburg 2005:
Objekt 251 Sanierung Bürohaus
BKI Objekte Neubau N8 2008:
Objekt 6100 582 Mehrfamilienhaus (10 WE), Baulücke
BKI Objekte Altbau A3 2004:
Objekt 7200 046 - Modernisierung Apotheke
Objekt 6100 467 - Fassadensanierung 48 WE und Läden
BKI Objekte Energiesparendes Bauen E2 2002:
Objekt 1300 104 - Bürogebäude Fassadensanierung
Objekt 5300 005 - Bootshaus Modernisierung
BKI Objekte Neubau N3, Altbau A2 2001:
Objekt 6100 255 - Zwei Einfamilienhäuser
Objekt 6100 400 - 48 WE und 3 Läden
Auszeichnungen
2. Preis Fassadenpreis 2006
vergeben durch die Landesinnung der Gebäudereinigerund die Denkmalschutzbehörde Hamburg
für das Objekt Isestrasse 111
Anerkennungen Fassadenpreis 2002
vergeben durch die Landesinnung der Gebäudereinigerund die Denkmalschutzbehörde Hamburg
für die Objekte Breitenfelder Strasse 56-62
und Weidenstieg 8 + 10
Kooperationen
Kooperationspartner
Kooperationspartner des BKI (Baukosten Informationsdienst der Bundesdeutschen Architektenkammern) seit 1997
Lüneburger Landeszeitung 25.03.2010
Toben in Design-Abteilung
Während des Neubaus der Kita St. Marien ziehen Kinder ins ehemalige Lucia-Gebäude um.
Wo einst die Musterabteilung Design der ehemaligen Firma Lucia an neuen Modellen strickte, werden künftig Kinder toben - allerdings nur für ein knappes Jahr. Denn so lange wird es dauern, bis der Neubau der Kita St. Marien an der Johannisstraße steht. Eltern und Erzieher pinseln zurzeit auf Hochtouren die Räume an der Dahlenburger Landstraße, denn bereits am 9. April soll der Umzug in die "Übergangs-Kita" laufen.
Die 1971 gebaute Kita St. Marien musste saniert und energetisch modernisiert werden. "Für einen Neubau haben sich Kirchengemeinde und Stadt entschieden, weil die Kosten für eine Renovierung erheblich höher gewesen wären", erläutern Kita-Leiterin Gabriele Marquardt und Susanne von Stern, Vorsitzende der Elternvertreter. Hinzu kam, dass die Einrichtung stetig gewachsen ist und es eine Außenstelle gab. Nun soll alles unter ein Dach kommen. Vertreter der Kirche und der Hansestadt, Eltern und Erzieher hatten vor gut einem Jahr einen Bauausschuss gegründet, der in enger Absprache mit dem Hamburger Architektenbüro Holst/Becker ein Konzept für den Neubau entwickelt hat.
Mit einer Abriss-Party am Sonntag, 11. April, wollen sich die 127 Kinder, Eltern und Erzieher vom alten Gebäude, in dem ganze Generationen ihre Kita-Zeit verbracht haben, verabschieden. Tags darauf wird es komplett abgerissen. Danach startet sofort der Neubau. Susanne von Stern skizziert: "Es entstehen fünf Gruppenräume, darunter ein integrativer. Außerdem wird es einen Krippenbereich mit 15 Plätzen geben." Die Gruppenräume sind nach Süden ausgerichtet, davor sollen farbige Sonnensegel schönste Plätze an der frischen Luft bieten.
In der ersten Etage befinden sich die Funktionsräume, die über Treppen erreichbar sind. Der Clou: Auf dieser Ebene bietet sich ein Bistro als Treffpunkt für Kinder und Eltern an. Was die Kita-Kinder schwer begeistern wird: Über eine Rutsche geht's abwärts ins Erdgeschoss. Eine weitere Idee, die die Vertreter des Bauausschusses mit den Architekten entwickelt haben: "Im Flurbereich sind die Lichtschächte mit Gumminetzen überspannt, sodass die Kinder dort zeitweise wie auf einem Kletternetz toben können", erläutert Gabriele Marquardt.
Im Februar 2011 soll der Neubau fertig sein. Das Übergangs-Quartier im Gebäudekomplex der ehemaligen Firma Lucia ist angemietet. "Es waren eigentlich nur zwei riesige Räume. Zwischenwände wurden eingezogen und der Sanitärbereich angepasst", schildern Gabriele Marquardt und Susanne von Stern. Danach haben Eltern und Erzieherinnen losgelegt, Wände geweißt, Balken gestrichen. Rund 4500 Euro konnten so eingespart werden - Geld, das im kommenden Jahr einen guten Verwendungszweck erhalten soll: Dafür sollen neue Geräte angeschafft werden.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro. Zuschüsse von Land, Landkreis und Hansestadt: rund 350 000 Euro.
Lübecker Nachrichten 11.07.2009
Wesenberg - Baugenehmigung, Baggereinsatz: Im Turbotempo hat an der "Mäuseburg" in Stubbendorf der Anbau einer Kinderkrippe an den Kindergarten begonnen. Geht alles gut, ist Start im September.Im Februar beschloss die Mitgliederversammlung des Eltern-Trägervereins "Kindergarten Stubbendorfer Mäuseburg", das Projekt Kinderkrippe anzupacken. Der Vorstand stellte den Bauantrag beim Kreis Stormarn. Die zehn Krippenplätze für unter Dreijährige waren schnell ausgebucht. Im September, zum neuen Kindergartenjahres, sollte der Betrieb beginnen. "Das halten wir ein", betont Heike Heickmann vom Vorstand.
Vorgestern Abend sahen sich Eltern an, wie sich das Krippengebäude querstehend an das zwei Jahre junge (von der Gemeinde erbaute) Kindergartenhaus anschließen wird: Ein Bagger hatte am Tag Schaufel um Schaufel Erde für das Fundament ausgehoben. "Da, da, da", zeigte der einjährige Quentin aufgeregt auf das Riesengerät und krabbelte ohne Scheu zu dem Koloss. Im Herbst wird er im Gebäudeinneren spielen.
Komplett fertig wird der vom Hamburger Architektenbüro Holst-Becker entworfene Neubau bis dahin aber nicht. In seiner Planung hatte der Vorstand mit einer schnelleren Baugenehmigung gerechnet. Doch der Verein hat das Glück, sich auf erquickliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde stützen zu können. Er darf mit Erlaubnis der Gemeindevertretung und Genehmigung der Behörden die Krippenkinder zunächst im angrenzenden Gemeinschaftshaus unterbringen.
Auch umgekehrt sieht die Gemeinde den Elternverein als Glücksfall. "Die Initiative der Eltern ist unbezahlbar", freut sich Bürgermeisterin Karin Dettke. Die Einrichtung der Krippe sei im Interesse der Gemeinde, die deshalb auch die Bürgschaft für das 210 000 Euro-Vorhaben plus Eigenleistung der 62 Vereinsmitglieder minus noch nicht genau bezifferte Landes-Zuschüsse übernommen hat. Denn: 2013 setzt der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ein. "Diese Pflicht sitzt uns im Nacken", betont Karin Dettke, aber jetzt sei die Gemeinde ganz vorn dabei.
Nicht der Pflicht wegen, sondern aus Überzeugung, erweitern die Eltern den Kindergarten mit derzeit 42 Kindern und einem mit vier pädagogischen Fachkräften plus einem Zivildienstleistenden hohen Betreuerschlüssel. Es geht dem Verein um die frühkindliche Förderung. Mit seinem Sohn Luis hat der Vorsitzende, José M. Rodriguez, allerbeste Erfahrungen. Der Eineinhalbjährige ist bereits in Betreuung. "Er ist ausgeglichen und lernt alles viel schneller", so der Vater.
"Wir machen unsere Kindertagesstätte zukunftsfähig", ist Heike Heickmann überzeugt. Zu den 200 Quadratmetern kommen 250 hinzu. Eine Kindergartengruppe zieht mit ins neue Haus, ihr Gruppenraum wird dafür Mehrzweckraum für Bewegungsspiele oder Projektarbeit. Das Interesse an den Krippenplätzen geht schon jetzt über deren Zahl hinaus. Die kommenden Jahrgänge sind stark, außerdem gibt es noch Bauplätze in Stubbendorf " und auswärtige Kinder dürfen aufgenommen werden, wenn Plätze frei sind.
Vom Baukastensystem der Betreuungszeiten für Kindergarten und bald auch -krippe schwärmt Vorstandsmitglied Inka Klafki. Über die Kernzeit von 8 bis 13 Uhr hinaus können Stunden tageweise hinzugekauft werden.
Bild 16.10.2008
Restaurants, Bars, Lebensmittel. Es wird so schön wie im Süden
Markthalle für die Speicherstadt
Von JÖRG KÜHNEMANN
Jetzt wird die HafenCity endlich ein richtiger Stadtteil: Am 13. November eröffnet im Block N zwischen Sandtorkai und Brooksfleet die erste Markthalle der Speicherstadt!
Bisher gibt es dort noch keinen Supermarkt. Tausende Büroarbeiter und HafenCity-Besucher pilgern jeden Tag fürs Versorgen mit Lebensmitteln in die City oder zu den Läden am Dalmannkai.
Doch jetzt investiert Block-Eigentümer HHLA 6,7 Mio. Euro in die Sanierung des Speichers von 1887. Speicherstadt-Spezialist "Holst Becker Architekten" aus Winterhude (bauten schon zweimal das Hamburg Dungeon aus) leiten den Komplett Umbau.
Das erwartet HafenCity-Besucher in der neuen Markthalle: Sechs Mieter bieten im Erdgeschoss des früheren Kakao-Kontors auf 711 qm Stände, Bistros, Bars mit Obst, Feingebäck, Sushi, Spezialitäten aus Indien, Sandwiches und Salat an.
Über der Halle eröffnet auf 777 qm die erste Bankfiliale (Commerzbank) der Speicherstadt und am 4. November das neue Spitzenrestaurant "Vlet" (altdeutsch für Fleet) mit 100 Plätzen. Betreiber ist Hans-Christoph Klaiber, Chef der Speicherstadt-Gastronomie, der "norddeutsche Küche mit französischen Einflüssen" anbieten will. Küchen-Chef wird Sascha Jürgens, vorher Vize von Thomas Martin im "Louis C. Jacob". Restaurant-Chef ist Markus Zschiesche, vorher Restaurant-Leiter im "Jacob".
"Mit der Markthalle bieten wir ein Angebot für die Grundversorgung der Menschen im Quartier - sowohl in der Speicherstadt, als auch in der angrenzenden HafenCity", sagt HHLA-Immobilienchef Klaus Hadaschik, der schon 300 Firmen (Agenturen, Kanzleien, Mode, Teppichhändler) in den alten Blocks als Mieter hat.
Noch mehr Markt-Atmosphäre gibt es in drei Jahren - dann eröffnet die zweite Markthalle am Magdeburger Hafen.
Hamburger Abendblatt 21.02.2008
Dungeon Neue Besucherattraktion im Gruselkabinett
Ein Galgen, der das Fürchten lehrt
Ein vier Tonnen schwerer Galgen soll Dungeon-Besucher ab Ostern das Fürchten lehren. Gestern wurde die Fahrattraktion mit einem Schwerlastkran in den denkmalgeschützten Hafenspeicher gehoben, in dem das Gruselmuseum 2001 eröffnete. Das Problem: Das meterlange Gerüst musste durch den normalen Eingangsbereich an seinem Bestimmungsort gehoben werden.
Der Galgen ist das Herzstück des neuen Showbereichs "Extremis - Sturz aus der Hölle" - Besucher sollen in die dunkle Vergangenheit des Dreißigjährigen Krieges zurückversetzt werden und das schaurige Gefühl erleben, mit anderen "Todgeweihten" gehängt zu werden, erklärt Dungeon-Sprecherin Sinje Vogelsang. Dabei sollen sie an einem Freifallturm acht Meter in die Tiefe stürzen.
Mit der neuen Fahrattraktion wollen die Veranstalter mehr Besucher an die Kehrwieder in der historischen Speicherstadt locken. 270 000 Menschen sahen das schaurige Programm im vergangenen Jahr, sagt der Hamburger Dungeon-Chef Christian Siebold. Mit Extremis sollen 15 000 Besucher mehr kommen.
Zwei Millionen Euro investiert der Dungeon-Betreiber, die Merlin Entertainment Gruppe, in das neue Projekt. Knapp 50 Experten arbeiten seit einem halben Jahr an der Realisierung, erklärt der bauleitende Architekt Karsten Holst. Konstruiert in der Schweiz, wird der Fallturm noch bis morgen von englischen Fachleuten vor Ort zusammengesetzt. Für den Einbau mussten mehrere Böden in dem geschützten Speicher durchbrochen werden.
dfe










